Kunststoff lackieren: Die Grundlagen der Bearbeiting

Lackieren auf Kunststoff durch Plasmavorbehandlung.

Bis in die 1950er nahm man an, dass Materie nur in drei Formen existiert, d.h. fest, flüssig und gasförmig. All dies änderte sich jedoch, als ein dänischer Ingenieur das Plasma entdeckte. Heute besser bekannt als Plasmavorbehandlung. Eine effektive Oberflächenvorbehandlung ist die Voraussetzung für spätere Lackierprozesse.

Es ist bekannt, dass Plasma eine Materie ist, die in Form von Ionen und Elektronen existiert. Es ist eigentlich ein Gas, das elektrisiert ist und aus frei beweglichen, positiv und negativ geladenen Elektronen besteht.
Die Situation resultiert eigentlich aus einem Gas, dem zusätzliche Energie verliehen worden ist, wodurch negativ geladene Elektronen aus dem Kern befreit werden. Genauer gesagt ist Plasma ein Gas, das teilweise ionisiert worden ist. Es ist eine Mischung aus neutralen Atomen, atomischen Ionen, Elektronen, molekularen Ionen und Molekülen, die im angeregten Zustand und im Grundzustand vorhanden sind. Die Ladungen (positiv und negativ) gleichen sich deshalb gegenseitig aus; sehr viele dieser Ladungen sind elektrisch neutral.

Plasmavorbehandlung bei Tantec

Tantec bietet verschiedene anlagen für plasmavorbehandlung an. z.B. ProfileTEC. Hier wird die Plasmavorbehandlung z.B in der Automobilbranche vor der Beflockung oder Gleitbeschichtung von EPDM Profilen eingesetzt. Auch bei der Lackierung von Scheinwerfer-Streuscheiben kommt die Vorbehandlung mit Plasma zum Einsatz.

Unsere ProfileTEC wird speziell auf den Anwendungsbedarf unsere Kundens abgestimmt. ProfileTEC eignet sich zur Vorbehandlung von leitfähigem Gummi oder nicht leitendem geschäumtem EPDM oder einer Kombination beider Materialien. Die Plasmabehandlung ist ideal zur Vorbehandlung und in nachfolgenden Lackierprozessen.

Wie funktioniert Plasma?

Die geladenen Partikel, die im Plasma vorhanden sind, sind für die hohe elektrische Leitfähigkeit verantwortlich. Da das Plasma aus Elektronen, Molekülen oder neutralen Gasatomen, positiven Ionen, UV-Licht sowie aus angeregten Gasmolekülen und Atomen besteht, enthält es viel interne Energie. Und wenn all diese Moleküle, Ione und Atome aufeinandertreffen und mit einer gegebenen Oberfläche interagieren, wird die Plasmabehandlung initiiert. Deshalb können die Auswirkungen einer Plasmavorbehandlung auf alle Arten von Oberflächen durch die Auswahl einer Gasmischung, des Drucks, der Leistung usw. auch festgelegt oder präzise eingestellt werden.

Die Plasma-Vorbehandlung bewirkt eine mikrofeine Reinigung und hohe Aktivierung der unterschiedlichsten Oberflächen und ermöglicht damit eine optimale Haftung von Lacken und Klebstoffen.

Die Durchführung der Plasmavorbehandlung

Eine Plasmabearbeitung wird normalerweise in einer Kammer oder einem evakuierten Gehäuse (Vakuumplasma) durchgeführt. Die Luft in der Kammer oder im Gehäuse wird vor dem Einlass des Gases herausgepumpt. Das Gas fließt dann bei geringem Druck in das Gehäuse. Dies geschieht, bevor jedwede Form von Energie (Strom) eingesetzt wird. Es ist wichtig zu wissen, dass durch eine Plasmavorbehandlung bei niedrigen Temperaturen einfach hitzeempfindliche Materialien bearbeitet werden können. Diese Arten von Plasma werden gelegentlich auch als „kaltes Plasma“ bezeichnet. Die Plasmavorbehandlung wird hauptsächlich zur Reinigung, Aktivierung der Oberfläche, Abscheidung und Ätzung eingesetzt. Falls Sie mehr über die Plasmaätzung erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen unseren Artikel über die Plasmaätzung.

Nützlich zur Vorbehandlung von Oberflächen

In der Industrie werden Plasmabearbeitungen eingesetzt, um die Oberflächen von vielen unterschiedlichen Materialien vor dem Beschichten, Bedrucken oder dem Verkleben zu behandeln. Deshalb kann man es auch als eine Art Vorbehandlung von Oberflächen bezeichnen. Durch die Behandlung mit Plasma werden jegliche Formen von von außen herangetragenen Schadstoffen, die auf der Oberfläche des Materials vorhanden sind, entfernt, damit es besser für die weitere Bearbeitung geeignet ist. Materialien wie Kunststoff tendieren wegen ihrer glänzenden Struktur dazu, jedwede Art von Druck oder Beschichtung wieder zu verlieren, wenn sie nicht behandelt werden. Kunststoffe sind aus Polypropylen hergestellt und gleichpolig, weshalb sie nicht so leicht binden.

Das Anwenden der Plasmabehandlung auf solchen Oberflächen kann zu einer effektiven Vorbehandlung der Oberflächenaktivierung führen, bevor ein Kleben, Bedrucken oder Lackieren stattfinden kann. Auch Materialien wir Keramik und Glas können mit Plasma behandelt werden. Normalerweise wird industrieller Sauerstoff bei der Plasmabehandlung als Prozessgas verwendet, daher auch die Bezeichnung „Sauerstoffplasma“. Bei vielen Plasma-Oberflächenbehandlungen wird jedoch auch atmosphärische Luft eingesetzt, die dann als „atmosphärisches Plasma“ bezeichnet wird. Je nach dem mit Plasma zu behandelnden Material können die Auswirkungen für nur wenige Minuten oder sogar monatelang deutlich sein.

Senden Sie uns gerne eine Probe und erläutern Sie uns Ihr Projekt

Bei Tantec haben wir Erfahrung in dem Entwickeln von Lösungen für viele Industrien. Unsere Kernkompetenzen liegen bei der 3D-Behandlung mit noch gleichmäßigerer und einheitlicherer Behandlung und dauerhafter Wirkung. Wir verfügen über unsere eigenen internen Prüfeinrichtungen und bieten einen kostenlosen Test Ihres Bauteils an. Senden Sie uns gerne eine Probe und erläutern Sie uns Ihr Projekt. Nach dem Test erhalten Sie einen ausführlichen Bericht und wir beraten Sie, welche Behandlungslösung am besten geeignet ist.

Bitte Materialmuster an:
Tantec A/S
Industrivej 6
6640 Lunderskov
Dänemark